Samstag, 7. April 2018

Der Trailer zum Buch ist fertig!

Wie im letzten Blogeintrag versprochen, hier der Trailer von Katrin zum neuen Buch:



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Neuigkeiten und allgemeines Update

Vielleicht wundert ihr euch, warum ich so lange nichts mehr hier auf steilberghoch.com veröffentlicht habe.

Das könnte natürlich daran liegen, dass nichts mehr passiert ist seit meinem letzten Eintrag. In gewisser Weise stimmt das sogar.

Dabei hätte doch einiges passieren sollen. Am 22.01.2018 habe ich das druckfertige PDF für das Buch zum RAAM 2017 an die Druckerei geliefert. Den Veröffentlichungstermin hatte ich auf den 15. Februar terminiert. Da die Lieferung der Auflage für den 01.02.2018 angekündigt wurde.

Tatsächlich kam die Palette mit den Büchern am 02.02. bei mir an. Dann aber der Schock. Das so etwas eine Druckerei verlassen kann, geschweige denn eine Qualitätssicherung passieren kann konnte ich nicht glauben. Statt meinem Buch wurde mir eine Palette mit 600kg Papiermüll geliefert…

Die Reklamationsbearbeitung war dann ein rechter Alptraum wie man es sich als Kunde nicht schlechter wünschen kann. Das Ganze hat sich so lange hingezogen, die Kommunikation seitens der Druckerei war so schlecht, dass es nur mit Fristsetzungen und Androhungen von juristischen Schritten überhaupt vorwärts ging. Dass dabei der Nachdruck eigentlich schon mal in Gießen war, während ich mich noch mit dem unwillig kommunizierenden Support rumgeschlagen habe, ist dabei nur eine von vielen „Anekdoten“.

Letztlich wurde mir dann tatsächlich die Lieferung für den Tag meines Vortrages in der Villa-aktiv am 16.03.2018 zugesagt. Doch das Ganze hat dann groteske Züge angenommen. Am Tag vorher erreicht mich die Email, dass die Lieferung bei der Spedition beschädigt wurde, sprich die Palette wohl vom LKW gefallen war. Jedenfalls kam nur eine Gitterbox mit erneut 600 kg Papiermüll bei mir an.

Einige heile Exemplare konnte ich rausfischen, so dass tatsächlich einige Besucher des Vortrages in den Genuss von Vorabexemplaren kamen. Denn mittlerweile musste ich den offiziellen Veröffentlichungstermin auf den 15.04.2018 verschieben.

Dass es auch mit dem erneuten Nachdruck nicht ganz reibungslos verlief bisher könnt ihr euch sicher denken. Mittlerweile bin ich extrem frustriert und genervt. Auch sieht sich die Druckerein nicht in der Lage, die von mir eingeforderte Qualität, die sie mir in einem Probedruck geliefert hatte, umzusetzen.

Alles in allem also eine extrem frustrierende Situation, dabei sollte ein erfolgreich abgeschlossenes Buchprojekt doch ein befriedigendes Erlebnis sein. Mental hat mich das wirklich mehr angeschlagen als ich mir jemals vorstellen konnte. Es ist mir nicht gelungen die tiefe emotionale Verbindung die ich zu dem Buch habe auszublenden. Die unglaubliche Dreistigkeit und Ignoranz die wir-machen-druck.de gegenüber mir als Kunde an den Tag gelegt hat, hat mich dadurch auch sehr persönlich getroffen.

In einem Akt der Autoaggression habe ich jegliche Lust an sportlicher Aktivität verloren, eine Arbeit an den nächsten Buchprojekten (zwei Printprodukte und zwei E-Book Projekte sind in Planung) ist mir unmöglich, das Schreiben ist wie gelähmt. Selbst einen Blogeintrag zu schreiben war mir nicht möglich.

Natürlich ist das nur eine persönliche Befindlichkeit. Aber es ist schon auch so, dass diese unangenehme Erfahrung konkrete negative wirtschaftliche Folgen für mich hat.

Anyway, ich hoffe alle Leser des Blogs und alle Interessenten am Buch bringen etwas Geduld mit. Ich weiß nicht was an dem (natürlich erneut verschobenen) Liefertermin von „wir machen druck“ geliefert wird. Ich hoffe aber, dass vielleicht im dritten Versuch doch etwas brauchbares geliefert wird. Denn nachdem mittlerweile über 1200 kg Papiermüll entstanden sind, wäre das wohl angebracht. Aber über das Qulitätsverständnis dieses Unternehmens musste ich leider schon einiges lernen…

Zur Überbrückung bis zur tatsächlichen Lieferung werde ich hier am Wochenende den Trailer zum Buch veröffentlichen. Ein richtig geiler Zweiminutenclip, den Katrin erstellt hat.

 



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Freitag, 16. Februar 2018

STAPS on Tour (Achtung Werbung)

Immer wieder mal bekomme ich Anfragen zum Thema Training. Auch mit der Frage, wie man denn den Trainingsaufwand für den Extremradsport neben einer Berufstätigkeit bewältigen kann, werde ich immer mal wieder konfrontiert.

Die Frage impliziert die Annahme, dass extrem lange Rennen auch extrem hohen Trainingsaufwand bedeuten. Dabei ist das nicht grundsätzlich so. Man muss aber besonders effektiv trainieren!

D.h. man muss den Trainingszustand möglichst genau bestimmen und dann die ausgemachten Schwächen gezielt und effektiv trainieren und die Stärken dabei nicht vernachlässigen.

Zunächst habe ich nur nach Gefühl trainiert, mich dann aber recht schnell mit den theoretischen Grundlagen des Energiestoffwechsels und des Ausdauertrainings beschäftigt. Aus diesen theoretischen Grundlagen ein effektives Training abzuleiten fiel mir allerdings doch recht schwer. Deshalb habe ich mich dann 2012 nach einem Trainer umgeschaut, schließlich hatte ich mir ambitionierte Ziele gesetzt.

Durch einige wissenschaftlich sehr fundierte Artikel von Sebastian Weber bin ich auf das STAPS Institut in Köln aufmerksam geworden. Interessant erschien mir hier auch die vom üblichen Stufentest abweichende Testmethodik. Bei den klassischen Stufentests hatte ich bis dahin mit einer deutlichen Diskrepanz von Theorie und Praxis zu kämpfen.

Seit Ende 2012 bin ich nun zahlender Kunde von STAPS und habe mit den Trainingsplänen meines Trainers Björn Geesmann mit 10 bis 15 Wochenstunden Radtraining zweimal das Race Across America gefinished, das Race Around Ireland gewonnen, und beim RAAM 2017 als 50 jähriger das Podium erreicht. Daher möchte ich jetzt mal ein bisschen Werbung für STAPS machen.

Natürlich braucht man für den Sport den man betreibt Talent um erfolgreich zu sein. Beim Extremradsport ist ein hoher Anteil an „langsamen“ roten Muskelfasern sicher Voraussetzung, eine hohe Toleranz gegenüber Schlafentzug, eine positive Einstellung zu Nachtfahrten und ein gewisses Maß an Organisationsfähigkeit sind ebenfalls nötig. Aber dass alles nützt wenig wenn man die Leistung nicht auf‘s Pedal bringt. Dabei hat mir STAPS bzw. Björn mit seinen Plänen enorm geholfen.

Vor allem konnten wir anhand der Tests recht genau bestimmen wo ich gerade stehe und wie wir trainieren müssen um dorthin zu kommen wo ich hin will (nach Annapolis natürlich :) )

Nicht zuletzt haben mir die Auswertungen zu meiner immer besonders guten Laktatbildungsrate überhaupt erst das Selbstvertrauen gegeben das Race Across America zu bestreiten. Ein Wert der beim „normalen“ Stufentest völlig unberücksichtigt blieb.

Für die Tests bin ich immer nach Köln gefahren, mittlerweile gibt es STAPS aber auch in Hamburg und in München. Außerdem bietet Björn mit seiner Mannschaft auch ein besonderes Angebot, nämlich „STAPS on Tour“.

Dabei wird das SRM-Ergometer eingepackt und in diversen Städten in der ganzen Republik und in ausgewählten Orten in Österreich wird vor Ort ein Test angeboten. Das Ganze noch zu einem Angebotspreis mit vier Wochen Trainingsbetreuung, so dass man das ganze Paket testen kann.

Wie oben gesagt, ich werde nicht von STAPS gesponsert, sondern bin zahlender Kunde, auch wenn mich Björn als Trainer bei meinen Ultracyclingabenteuern immer sehr unterstützt hat. (Besonders in Erinnerung bleibt mir ein Telefonat nachts um 3 Uhr während einer extrem schwierigen Phase des Race Around Ireland…)

Ich glaube aber, dass es die Testmethodik ,und die darauf aufbauenden Pläne, ermöglicht sehr effektiv zu trainieren, deshalb poste ich hier mal den Flyer zu STAPS on Tour.

Falls ihr irgendwelche Fragen zum Training habt, könnt ihr mir übrigens gerne eine Mail schreiben an guido@steiberghoch.com. Infos zur STAPS Tour findet ihr unter www.staps-online.com/tour

Am 14.03. macht die Tour übrigens Station bei Stefan Schlegel in seinem Fitnessclub in Viernheim. Stefan ist ebenfalls zweifacher RAAM-Finisher. Vielleicht eine gute Gelegenheit für Extremradsportinteressierte zusätzlich Infos zum Ultracycling aus erster Hand zu bekommen.



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Mittwoch, 14. Februar 2018

Veröffentlichung des RAAM Buches verzögert sich

Eine Nachricht für alle die schon auf das Buch warten. Leider verzögert sich das Erscheinungsdatum nochmal um ca. zwei Wochen.

Zwar hat die Druckerei rechtzeitig geliefert, aber leider entsprach die Qualtität nicht dem Probeexemplar, so dass ich die komplette Auflage reklamieren musste. Die Rekla ist nun noch in der Bearbeitung und die Bücher werden (hoffentlich) neu gedruckt.

Dementsprechend verschieben sich Lieferbarkeit und offizieller Erscheinungstermin. Das tut mir natürlich leid für alle die schon darauf warten, aber ihr könnt sicher sein, dass niemand ungeduldiger darauf wartet das Buch endlich im Buchhandel zu sehen als ich ;)



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Dienstag, 30. Januar 2018

Mehr Infos zum neuen RAAM Buch

Endlich ist es soweit! Das Buch zum Race Across America erscheint am 15. Februar. Momentan befindet es sich noch im Druck. Ich hoffe natürlich, dass dort alles glatt geht und das Ergebnis so aussehen wird wie der Probedruck.

Es sind 224 Seiten geworden. Über hundert Abbildungen illustrieren das Ganze (dazu mehr im nächsten Post). Die Bilder kommen besonders gut zur Geltung weil das Buch auf hochwertigem 150g Papier gedruckt wird. Andererseits ist das Buch so gesetzt, dass die vielen Bilder den Lesefluss nicht stören. Ich hoffe dieser Plan ist aufgegangen, das erste Feedback dazu ist auf jeden Fall positiv. :)

Gerne hätte ich das Buch noch vor Weihnachten in den Buchhandel gebracht, aber mit ca. fünf Wochen Verspätung liege ich wohl gar nicht so schlecht. Dabei war es nicht so sehr das Schreiben, das etwas länger gedauert hat, sondern das Setzen des Buches. Einerseits weil ich das o.g. Kriterium umsetzen wollte den Lesefluss zu erhalten und trotzdem die schönen Bilder zur Geltung zu bringen, andererseits weil sich die gewählte Software als recht störrisch für ein Projekt dieser Größe gezeigt hat.

Zum Einsatz kam Scribus. Eine freie Software, und eine der wenigen ernsthaften Alternativen zu den beiden „großen“ Satzprogrammen. Damit ist das Buch hauptsächlich mit freier Software entstanden, LibreOffice für’s Schreiben und eben Scribus für den Satz. Die Bildbearbeitung erfolgte mit Affinity Photo.

Das ich mich für ein Softcover entschieden habe hatte nichts mit den Kosten für die Produktion zu tun, sondern liegt einfach darin begründet, dass ich mir das Buch genau so im Kopf vorgestellt hatte, wie es letztlich geworden ist. Ich fand es bei den Büchern zum RAAM, die ich selbst im Laufe der Jahre immer wieder genutzt habe etwas angenehmer mit Soft- statt Hardcover im Bett zu liegen und abends noch darin zu schmökern.

Von der eigentlich geplanten Fadenheftung, die ich wegen der doppelseitigen Bilder machen wollte, bin ich abgerückt, da das Probeexemplar in „normaler“ Klebebindung so gut war, dass der Unterschied marginal war. Einen echten Layflateffekt wie beim Fotobuch hätte ich damit sowieso nicht erreicht, somit machte das keinen Sinn.

Bei der Papierauswahl habe ich mich gegen die Vorschläge der Druckerei und auch der Grafiker durchgesetzt, und auf ein relativ schweres und damit teueres Papier gesetzt. Auch wenn der Text im Vordergrund steht, sind bei einem Buch über das Race Across America die Bilder doch sehr wichtig. Und die wollte ich optimal zur Geltung bringen. Deshalb auch der durchgehend 4/4-farbige Druck. Ich persönlich finde es nicht so schön, wenn ein Buch Text auf gelblich-holzigem Papier enthält und in der Mitte dann 10 Seiten in strahlend weiß mit ein paar Bildern rausleuchten.

So hat das Buch auch die 500g Marke geknackt. Für den Versand ist das schlecht weil teurer, für den Leser und auch Käufer, der das Buch verschenken möchte, ist das aber sehr angenehm. Es fühlt sich dadurch gut an und das Buch macht auch als Geschenk wirklich was her.

Der gebundene Preis in Deutschland wird 19,90 Euro betragen. In Österreich wird der Preis übrigens trotz des etwas höherer Mehrwertsteuersatzes ebenfalls 19,90 Euro betragen. Die Preisempfehlung für die Schweiz steht noch nicht fest, wird aber natürlich umgerechnet ganz ähnlich liegen.

Nun bin ich natürlich sehr gespannt ob das Buch auch Leser findet, und noch viel wichtiger, ob die Leser das Buch auch wohlwollend aufnehmen :)

 

 

 

 

 



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Samstag, 6. Januar 2018

Statusupdate und Infos zum neuen Buch „9 Tage 22 Stunden 40 Minuten“

Ich habe mich wieder einmal mit Saron in Mainz getroffen, um darüber zu reden wie es mir nach dem Race Across America ergangen ist. Außerdem gebe ich einen kleinen Einblick ins neue Buch über das RAAM 2017. Erscheinen wird es Ende Januar.

 



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Freitag, 22. Dezember 2017

24 – 12

Eigentlich müsste Weihnachten das Fest der Langstreckenfahrer sein. Welche Zahlen haben mehr Bedeutung für uns als die 24 und die 12? Aber Zahlenmagie bedeutet nichts wenn man sich ernsthaften Herausforderungen stellt.

Das Jahr 2017 war für mich bis jetzt schon sensationell und noch mag ich nicht zurückblicken. Im Gegenteil. Ich arbeite hart am Buch zum Race Across America 2017. Gerne hätte ich es vor Weihnachten noch herausgebracht, aber während es vom Schreiben her kein Problem war, habe ich mit dem Satz noch zu kämpfen.

Einerseits gilt es extrem viel zu lernen, und das in relativ kurzer Zeit, andererseits, ist ein Buchprojekt mit über 200 Seiten und vielen Bildern auch für die Software eine Herausforderung.

Aber Anfang bis Mitte Januar sollte das Werk in den Druck gehen :)

Irgendwie hatte ich gehofft, dass ich meinem linken Bein gut tun würde, wenn ich mal eine komplette Sportpause mache. Aber das war ein Trugschluss. Meine schon auf der ersten Radreise aufgestellte Theroie, dass der Körper sich am besten in Bewegung regeneriert, scheint sich zu bestätigen. Die totale Inaktivität tut nicht gut. Ich habe das Gefühl mich komplett aufzulösen.

Das 2017er RAAM habe ich gut weggesteckt, aber unter dem 2014er leide ich noch immer. Es ist als ob mein ganzer Körper irgendwie schief ist, von der Fußspitze bis zur Brustwirbelsäule und dem Zwerchfell. Und jetzt da ich erstmals seit 2009 fast jegliche sportliche Betätigung für mehrere Wochen eingestellt habe, scheinen sich alle durch das „schiefe RAAM“ 2014 angestauten, eingefahrenen Problemchen Bahn zu brechen.

So fühle ich mich gerade wie ein Wrack, obwohl objektiv mein Zustand nach medizinischen Gesichtspunkten gemessen am Alter sehr gut ist. Einzig die Hände der Physiotherapeuten machen den etwas desolaten Zustand der Muskulatur schnell fühlbar.

Ohne Sport ist mein Gewicht innerhalb kürzester Zeit explodiert. Gefühlt nehme ich täglich ein Kilogramm zu. Liegt natürlich auch an meiner Art am Buch zu arbeiten, Milchkaffee und Waffeln helfen mir über Konzentrationsschwächen hinweg, es wird wirklich Zeit, dass dieses Projekt zum Ende kommt.

Auch wenn ich keine konkreten Ziele für 2018 habe, und noch dazu völlig außer Form bin, so habe ich doch in einigen Momenten das Bedürfnis mich auf das Rad zu setzen und loszufahren, sehr lange und weit zu fahren. Noch sind das nur kleine Blitzer, und ohne konkretes Ziel fällt es mir schwer mich für den Wiedereinstieg ins Training zu motivieren.

Aber die positiven Effekte die der regelmäßige Sport auf den Körper hat sind einfach zu velockend um nicht irgendwann die Oberhand zu erlangen. Allein schon der Gedanke daran einen schönen Alpenpass wie das Stilfser Joch hinaufzufahren und die Erinnerung an das schöne Gefühl oben anzukommen vertreibt die Rückenschmerzen und zieht mich auf das im Kickr eingespannte Fahrrad.

Ich hoffe alle Blogleser spüren das ähnlich und können die Feiertage nutzen um in Ruhe zu trainieren oder zu regenerieren.

Und natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten über das Buchprojekt!

 



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